Tagung: Die Grenzen des Wachstums am Beispiel Feste Fehmarnbeltquerung

28. März 2020
Media Docks Lübeck

Willy-Brandt-Allee 31A

Die Abschlusstagung lenkt den Blick auf die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der Feste Fehmarnbeltquerung. Diese ist Ausdruck einer entgrenzten Wachstumsideologie, die uns in die globalen Existenzgefährdung führt.

Themen des Tages sind u.a. manipulierte Verkehrsprognosen, geschwärzte Gutachten und Missachtung des Bürgerrechts auf Information.
Die unfaßbare Arroganz der Entscheidungsträger gegenüber Risiken des Tunnelprojektes und der Schienenhinterlandanbindung entwickelt sich zu einer Gefahr für die Demokratie.

Frank Gross, langjähriger Vorsitzender der BI „Pro Rheintal“, kämpft seit vielen Jahren gegen die Belastungen des mittleren Rheintals durch die Güterzugtrasse.
Malte Siegert, Leiter des NABU Hamburg für den Bereich Natur- und Umweltpolitik, berichtet über die Konfliktfelder Politik und Naturschutz.
Der dänische Verkehrplaner
Knud Erik Andersen hat von Beginn an die Querungspläne kritisiert.
Der Journalist Arno Luik analysiert den politisch gewollten Zerschlagungsprozess der Deutschen Bahn und liest aus seinem Bestseller „ Schaden in der Oberleitung“.