Bundesverfassungsgericht fordert generationsgerechten Klimaschutz

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2021 zum generationsgerechten Klimaschutz ist an sich nichts Neues. Neu ist nur, dass auch ein Bundesverfassungsgericht verstanden hat, dass die gegenwärtige Art des Wirtschaftens und des Gesellschaftens ein Verfahren ist, das die Klima-Lasten auf kommende Generationen verschiebt. Wir haben immer gesagt: Wir verbrauchen auf diese Art und Weise die Zukunft unserer Kinder.

Das Verkehrsprojekt Feste Fehmarnbeltquerung im Rahmen des Großraum EU –  Netzwerkes TEN V ist ein solches Projekt. Statt Entwicklung von Ressourcen schonenden und nachhaltigen Wirtschaftsweisen, statt Fokussierung auf Regionales und die Vermeidung von Verkehr wird mit den gleichen Leitlinien weiter geplant,  die unsere Welt an den Rand einer Klimakatastrophe geführt haben. Jeder der sich ernsthaft mit dem Thema Umwelt und Klimaschutz beschäftigt, muss heute konstatieren, dass es kein Warten und Zögern mehr geben darf, dass die CO2 Last der Atmosphäre, die über viele hundert Jahre nicht abgebaut werden kann, die Wärmebalance dieses Planeten zerstört und in seiner Folge massive Verletzungen der Lebensräume für Mensch und Natur mit sich bringt.

Da das Projekt Feste Fehmarnbeltquerung aus Tunnel und Hinterlandanbindung besteht, da für den Tunnel zwar die Planfeststellung abgeschlossen ist, für die Hinterlandanbindung aber im Wesentlichen noch nicht einmal begonnen hat, ist es Zeit, den Prozess zu stoppen, alle Planungsschritte einzustellen, vorbereitende Bauarbeiten in Dänemark eingeschlossen und eine Prüfung dieses Projektes auf seine Umwelt und Klimarelevanz durchzuführen.
Durchzuführen ist das von einem Institut, das unabhängig und neutral, d.h. nicht Interessen gebunden wertet. Da aus dem Jahre 2017 eine Vergleichsstudie vorliegt, die die Treibhausgas und CO2 Belastungen zwischen Tunnel Bau und Betrieb sowie der Fortsetzung der Fährlinie Puttgarden-Rödby vergleicht, sind wir sicher, dass dieses Projekt durch einen Klimacheck durchfallen wird.

Allein ca 2 Millionen Tonnen CO2 werden durch die Betonproduktion für die Tunnelelemente in die Atmosphäre entlassen werden. Die Bürgerinitiativen werden diejenigen Parteien unterstützen, die den Mut haben, dieses völlig aus der Zeit gefallene Projekt auch jetzt noch zu stoppen und die Planung des Baus einer 4 spurigen Autobahn auf dem Meeresgrund des Belt zu beenden.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2021 zum generationsgerechten Klimaschutz ist an sich nichts Neues. Neu ist nur, dass auch ein Bundesverfassungsgericht verstanden hat, dass die gegenwärtige Art des Wirtschaftens und des Gesellschaften ein Verfahren ist, das die Klima-Lasten auf kommende Generationen verschiebt. Wir haben immer gesagt: Wir verbrauchen auf diese Art die Zukunft unserer Kinder.

Das Verkehrsprojekt Feste Fehmarnbeltquerung im Rahmen des Großraum EU –  Netzwerkes TEN V ist ein solches Projekt. Statt Entwicklung von ressourcenschonenden und nachhaltigen Wirtschaftsweisen, statt Fokussierung auf Regionales und die Vermeidung von Verkehr wird mit den gleichen Leitlinien weiter geplant,  die unsere Welt an den Rand einer Klimakatastrophe geführt haben. Jeder der sich ernsthaft mit dem Thema Umwelt und Klimaschutz beschäftigt, muss heute konstatieren, dass es kein Warten und Zögern mehr geben darf, dass die CO2 Last der Atmosphäre, die über viele hundert Jahre nicht abgebaut werden kann, die Wärmeausbalance dieses Planeten zerstört und in seiner Folge massiver Verletzungen der Lebensräume für Mensch und Natur mit sich bringt.

Da das Projekt Feste Fehmarnbeltquerung aus Tunnel und Hinterlandanbindung besteht, da für den Tunnel zwar die Planfeststellung abgeschlossen ist für die Hinterlandanbindung aber im Wesentlichen noch nicht einmal begonnen hat, ist es Zeit den Prozess zu stoppen, alle Planungsschritte einzustellen, vorbereitende Bauarbeiten in Dänemark eingeschlossen und eine Prüfung dieses Projektes auf seine Umwelt und Klimarelevanz durchzuführen.
Durchzuführen ist das von einem Institut das unabhängig und neutral das heißt nicht Interessen gebunden wertet. Da aus dem Jahre 2017 eine Vergleichsstudie vorliegt die die Treibhausgas und CO2 Belastungen zwischen Tunnel Bau und Betrieb und der Fortsetzung der Fährlinie Puttgarden-Rödby vergleicht, sind wir sicher, dass dieses Projekt durch einen Klimacheck durchfallen wird.

Allein ca 2 Millionen Tonnen CO2 werden durch die Betonproduktion für die Tunnelelemente entlassen werden. Die Bürgerinitiativen werden diejenigen Parteien unterstützen, die den Mut haben dieses völlig aus der Zeit gefallene Projekt auch jetzt noch zu stoppen und die Planung des Baus einer 4 spurigen Autobahn auf dem Meeresgrund des Belt zu beenden.

Veranstaltung 29.2.2020 – „Die Ostsee retten“ – eine Veranstaltung auf der Fähre nach Rödby.
Die Abfahrt der Teilnehmer




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